Give me five!
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Auferstehung Jesu Christi, auf die wir unseren Glauben gründen und an die wir unsere Hoffnung knüpfen, ist das, was Christsein ausmacht. Alles andere ist mehr oder weniger menschengemachtes Beiwerk. An Ostern, dem zentralen christlichen Fest, das entgegen anderen ursprünglich christlichen Festen schwer mit fremden Inhalten zu überlagern ist, feiern wir diese Grundlage.
Sich darauf vorzubereiten, stellt für alle, die ihr Christsein ernst nehmen, eine Selbstverständlichkeit dar. Deshalb meine Bitte darauf: give me five und meine Einladung, wenn Sie einschlagen, sich fünf Sätze in den Verstand und zu Herzen zu nehmen. Sie entstammen dem jeweiligen Evangelium der fünf Fastensonntage.
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ [Mt 4,4; Erster Fastensonntag]
„Eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.“ [Mt 17,5; Zweiter Fastensonntag]
„Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ [Joh 4,24; Dritter Fastensonntag]
„Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die nicht Sehenden sehen und die Sehenden blind werden.“ [Joh 9,39; Vierter Fastensonntag]
„Jesus sagte zu Marta: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“ [Joh 14,25f; Fünfter Fastensonntag]
Darauf high five und eine gesegnete österliche Festzeit
Ihr Pfarrer
Walter Schmiedel